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Hilfsaktion Eichhörnchenbaby

Bild von einem zusammengerolltem jungen Eichhörnchen. Sieht sehr niedlich aus.
Anfang April wurde der 1. Vorsitzenden, Pamela Boujra, ein Eichhörnchenjunges gebracht. Da die Leute, die das Tier fanden, mit der Aufzucht überfordert gewesen wären, wurde das hilflose, kleine Tierchen in die Hände von Pamela übergeben. Das Eichhörnchen war schon sehr geschwächt und bekam als erste Hilfsmaßnahme eine Elektrolyt- Lösung verabreicht.
Bild von einem jungen Eichhörnchen in der Küshe auf einem roten Tuch.
Die Hilfsanfragen bei drei ansässigen Eichhörnchen- Hilfsstationen blieb erfolglos. Somit suchte sich Pamela das Fachwissen für die weitere Aufzucht aus dem Internet. Das Eichhörnchen bekam den Namen „Eddie“ und wurde stundenweise liebevoll in einem Tuch liegend am Körper getragen, weil es sich dort sicher, warm und behütet fühlte. In der übrigen Zeit wurde das Tierchen mit Hilfe eines Heizkissens gewärmt.
Bild von Eddie, der sehr Aufmerksam in die Kamera schaut und auf einem Vogelkäfig sitzt.
Nach 2 Wochen konnte Eddie das Wohnzimmer erkunden. Hierzu wurden die anwesenden Personen als Kletterbäume benutzt. Alle waren über die Zutraulichkeit diesen niedlichen Tieres sehr erfreut.
6 Wochen später war Eddie dann so weit entwickelt, dass er in das neu hergerichtete, artgerechte Außengehege umgesiedelt werden konnte.
Bild vom Außengehege. Eine für Eichhörnchen artgerecht umgebaute Vogelvoliere.
Dort konnte er seinen natürlichen Bewegungsdrang ausleben und sich an die Lebensbedingungen im Freien gewöhnen.
Bild von Eddie auf dem er, ans Gitter gekrallt, kopfüber an der Voliere hängt.
Obwohl alle ihn sehr lieb gewonnen hatten, stand von vornherein fest, dass er wieder ausgewildert werden soll. Nach 14 Tagen durfte Eddie den ersten Freigang durch den Garten erleben.
Bild von Eddie auf dem er im Freien auf einem Ast sitzt.
Obwohl er die Freiheit sehr genoss, kehrte er erschöpft wieder in sein Gehege zurück. Er fühlte sich dort scheinbar zu Hause, stürzte sich auf das bereitstehende Futter und schlief dann in seinem Körbchen ein. In dieser Art wird die Auswilderung stufenweise vorgenommen. Somit ist es Eddie selbst überlassen wie lange er den sicheren Schutz des Geheges noch braucht und sich dann irgendwann unabhängig vom Menschen sein Leben in Freiheit verbringt. Wir vermuten, dass er sich in der Umgebung seiner Aufzuchtstätte aufhalten wird um sich des Öfteren eine handvoll Leckerbissen abzuholen.
Bild von Eddie wie er in seinem Gehege an einer Walnuss knabbert.